Über uns


Weisse Fahrzeuge, weisse Schrift auf horizontal geteiltem hell-/dunkel-blauem Untergrund – das ist das Markenzeichen der Fahrschule Karli. Es war der 16. Mai 1958, als Walter Karli den Grundstein zu seinem florierenden Unternehmen legte.
Das Rollmaterial den sich wandelnden Bedürfnissen anpassen – der jüngste Spross im Karli-Fuhrpark is ein Volvo-Sattelmotorfahrzeug.
Die Anfänge waren bescheiden. Das erste Fahrschulauto war ein Peugeot 403, die ersten Fahrstunden erteilte Walter Karli am Samstag, oder nach Feierabend – auf jeden Fall neben seiner eigentlichen Beschäftigung im Personalbüro einer Bieler Metallverarbeitungsfirma. Als bescheiden darf auch der damalige Strassenverkehr bezeichnet werden, denn in der Schweiz wurde der Fahrzeugbestand 1958 auf knapp 800’000 Fahrzeuge beziffert; heute sind es mit mit über 4 Mio. Fahrzeugen immerhin gut fünfmal mehr.

Zufall stand Pate
Wie so oft half vor 1958 der Zufall wacker mit. Eigentlich wollte der junge Walter Karli lediglich das Lastwagenfahren erlernen, damit bei einem Ausfall des einzigen Chauffeurs im Betrieb die Lieferungen nicht unterbrochen würden. Das Lastwagenfahren gefiel Walter Karli so gut, dass er den Experten nach der Fahrprüfung fragte, was es denn sonst noch für Möglichkeiten gäbe. «Werden Sie doch Fahrlehrer», riet dieser ihm.
Und der Rat verhallte nicht ungehört.
Die Verantwortung für das Unternehmen liegt nun in den Händen von Sohn René, der seit 1983 die Tätigkeit seines Vaters unterstützt. Und seit 1996 ist ein dritter Fahrlehrer mit von der Partie. Zu dritt bringen sie unter dem Label «Fahrschule Karli» den mobilitätshungrigen Zeitgenossinnen und Zeitgenossen den sicheren Umgang mit dem Auto bei. Aber nicht nur mit dem Auto, zu den unterrichteten Kategorien gehören: Lastwagen, Autobus, Anhänger, Motorrad, einfach alles. Die Theorie wird am Firmensitz an der Mattenstrasse 136 vermittelt, für den Praxiseinsatz lässt sich die Strasse durch nichts ersetzen.
Nach 1958 ging alles Schlag auf Schlag. Nach zwei weiteren Jahren hatte er auch das Brevet für den Lastwagenfahrlehrer in der Tasche, worauf die Nebenbeschäftigung zum Lebensunterhalt wurde. Der Peugot 403 erhielt Gesellschaft, von einem Occasions-Lastwagen, einem Saurer mit Jahrgang 1952.
Das Jahr 1983 brachte eine wichtige Änderung – René Karli absolvierte die Fahrlehrerprüfung und stieg im Anschluss ins väterliche Business ein. Anfang 1996 schliesslich fand die letzte wesentliche Veränderung statt, als mit einem weiteren Fahrlehrer für Auto und Motorrad das Familienteam zum Dreiergespann avancierte. Spätestens an dieser Stelle müssen aber auch all jene guten Geister ins Feld geführt werden, die dem Betrieb der Fahrschule immer wieder mit Ideen, Rat und Tat zur Verfügung stehen oder gestanden haben.

Weitergebildet

Auch ausserhalb der Stadtgrenze ist der Name Karli bekannt, da sich weder Firmengründer noch Sohn auf ihren Lorbeeren ausruhten, immer waren sie für ihre eigene Weiterbildung besorgt. René beispielsweise ist eine ausgewiesener Spezialist für Motorräder und liess sich 1988 zum Instruktor am Verkehrssicherheitszentrum in Veltheim ausbilden. Seit 1989 «zittern» die Drittlehrjahr-Lehrlinge vor ihm, denn er ist Prüfungsexperte und nimmt ihnen die Lehrabschlussprüfung ab; wie bereits zuvor sein Vater während 23 Jahren.

Und heute? Keine Rede von Leisetreten. Zwar verzichtet das Karli-Team auf ein rauschendes Jubiläumsfest, dafür aber investiert es weiter in ihr «Arbeits- und Ausbildungswerkzeug».
Welches ist der Leitsatz der Fahrschule heute? René Karli: «Unser Ziel ist es nicht nur, mit einer möglichst effizienten Schulung unsere Schülerinnen und Schüler durch die Prüfung zu bringen. Wir wollen sie auch zu sicheren und verantwortungsbewussten Verkehrsteilnehmern ausbilden.»

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